Der Prinz als Backgroundtänzer von Torben Klein, eine Kooperation der Dancing Kids mit der Band Fiasko und Trompeter auf den Tischen im Saal, die RKV Kostümsitzung hatte auch 2026 wieder einige Highlights zu bieten.
Aber der Reihe nach. Knapp vierhundert Karnevalisten hatten sich in der Sporthalle an der Grundschule Engelskirchen eingefunden, um gemeinsam mit dem RKV ein paar jecke Stunden zu verbringen.
Pünktlich um 16 Uhr marschierten alle Aktiven des Vereins auf die Bühne ein, gefolgt vom Prinzenpaar der Session, Prinz Norman I. und Prinzessin Melanie mit ihrem Gefolge. Die beiden genossen das Bad in der Menge und warfen als Vorbereitung für den Rosensonntagszug schon einmal reichlich Strüßjer unter das Volk.
Präsident Andreas Heckener übernahm umrahmt von seinem Elferrat die Moderation des Abends. Einmal auf der Bühne kümmerte sich das Prinzenpaar direkt das Warm-up der Jecken im Saal mit zwei ihrer Sessionslieder. Damit waren dann alle Beteiligten schon einmal auf Betriebstemperatur.
Der erste Act des Abends war JP Weber mit seiner Flitsch. Der Träger der Willi-Ostermann-Medaille bot ein humorvolles, aber auch stellenweise kritisches Programm. Nicht alle aktuellen Auswüchse des Karnevals gefallen ihm. Statt „Ich hab ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner“, könne man ja auch gleich singen „Ich han ne Knoche zwischen de Ohr, ich bin ne Hämmsche“. Als er auf seiner Flitsch „En unserem Veedel“ anstimmte verwandelte sich das ganze Publikum in einen großen Chor.
Die vier Jungs von Fiakso heizten mit ihrem aktuellen Sessionshit „Et lääve kütt vorm dud“ dem Publikum weiter ein, ehe sie viele Junge Tänzerinnen und Tänzer um sich auf der Bühne versammeln durften. Die RKV Dancing Kids tanzten zum bekannten Song der Band „För dich“. Ein ganz besonderer Moment für die Kids.
Der für seine Mitsingkonzerte bekannte Kölner Liedermacher Björn Heuser brachte auch die Ründerother Karnevalisten zum Singen und so passte auch der nachfolgende Chor wunderbar ins Programm. Der Männerchor Laut aber schief aus Marialinden nutze jeden Zentimeter der Bühne und auch deren Stabilität wurde bei ihrer lebhaften Performance direkt einmal getestet. Auch das Engelskirchener Kinderdreigestirn fand für einen gemeinsamen Auftritt mit dem Chor noch ein Plätzchen auf der Bühne. Nicht fehlen durften natürlich die beliebten Songs „Noh Kölle jonn“ und „Fastelovend Fiewer“.
Anschließen waren wieder die RKV Dancing Kids an der Reihe. Die fast 50 Kinder in drei Gruppen im Alter von 4 bis 15 Jahren präsentierten ihre anspruchsvollen Tänze. Viele stolze Eltern saßen dabei im Publikum.
Tänzerisch ging es dann auch weiter. Die Herren der Torwache Ründeroth tanzten über die Bühne und ließen ihr Metermännchen dabei wieder gekonnt durch die Lüfte fliegen.
Torben Klein, vor seiner Zeit als Solokünstler bei den Räubern aktiv, legte mit bekannten Songs wie „Für die Iwigkeit“ los. Besonders war dann sein neuer Sessionshit „Prinz der Provinz“ zu dem er Prinz Norman I. Zum Tanzen auf die Bühne einlud. Der „Singende Prinz“ machte auch als „Tanzender Prinz“ eine gute Figur.
Die kürzeste Anfahrt des Abends hatte die Engelskirchner Band Loss Jonn. Mit einer Mischung aus eigenen und gecoverten Songs begeisterten sie das Publikum. Auch ihr neuer Titel „E Levve lang“ kam richtig gut an.
Die Sparkly Dancers des RKV sind ihrer nun dritten Session auf 25 Tänzerinnen und Tänzer gewachsen. Neben zwei perfekt choreografierten Tänzen durfte ihr Mitmachtanz nicht fehlen um das Publikum in Bewegung zu halten.
Bei einer darauffolgenden Gesangseinlage des Prinzenpaares sang Norman I. Den Song Stääne, besonders stimmungsvoll in der abgedunkelten Halle, nur beleuchtet von zahlreichen Handylichtern. Ein wahrer Sternenhimmel.
Das Finale des Abends bestritt dann die Band De Bajaasch. Die Party Band übernahm nicht nur die Bühne, sondern gleich den ganzen Saal. Trompeter und Posaunisten standen auf Tischen und Stühlen im Publikum. Und so sprang der Funke auch gleich über als die ersten bekannten Karnevalshits angestimmt wurden.
Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung feierte der Verein gemeinsam mit den Zuschauern bei der After-Show-Party im Saal noch bis spät in die Nacht.
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